Neues aus Bexbach

In den Gemarkungen Homburg, Jägersburg, Sanddorf-Bruchhof und Kirkel werden ab der 3 KW 2022 Waldflächen mit dem Hubschrauber gekalkt

Ziel der Kalkungsmaßnahmen ist es, der fortschreitenden Versauerung der Waldböden entgegenzuwirken. Bei den zur Kalkung vorgesehen Waldflächen sind die Böden nicht mehr in der Lage, den durch den Menschen verursachten Säureeintrag zu kompensieren.
Der im Rahmen der Kompensationskalkung ausgebrachte Kalk (Gesteinsmehl) dient dazu, weitere Säureeinträge in den oberen Bodenschichten zu neutralisieren.

Auf diese Weise verbessert die Kalkung die Versorgung der Bäume mit lebenswichtigen
Nährstoffen, stärkt die Puffereigenschaften des Bodens und trägt zur Stabilisierung der
betroffenen Ökosysteme bei.

Der Kalk (Gesteinsmehl) wird mittels Hubschrauber ausgebracht. 60 bis 75 Hektar Wald können pro Tag gekalkt werden.

- Bitte die Absperrungen der Wege beachten! -

Um die Verschmutzung der Bekleidung oder eine Lärmbelästigung der Waldbesuchern zu vermeiden, werden die betroffenen Waldwege für den Zeitraum der Kalkungsmaßnahmen von SaarForst-Mitarbeitern gesperrt. Flächen, die gerade gekalkt werden, dürfen aus Sicherheitsgründen nicht betreten werden.

Beim Betreten von Waldstücken, die bereits gekalkt wurden, kann es vorkommen, dass feiner Staub an der Kleidung haften bleibt. Der Kalk lässt ich einfach ausklopfen und verursacht keinerlei Schäden an Gesundheit, Wohlbefinden und Kleidung. Auch für Hundepfoten ist das Gesteinsmehl unschädlich.

Wann und wo gekalkt wird, lässt sich meist erst kurzfristig aufgrund von Windverhältnissen genau festlegen. Ebenso sind witterungsbedingte Unterbrechungen möglich.

Gekalkt werden die Waldflächen in den Forstrevieren
22 Bexbach,
21 Homburg auf einer Gesamtfläche von rund 436 Hektar


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